Unternehmensprofil
GOK wurde 1968 von Karl-Heinz Kleine und Josef Gottfried im fränkischen Ochsenfurt gegründet und hat seinen Sitz heute in Marktbreit bei Würzburg. Das Familienunternehmen wird in zweiter Generation von Dieter Kleine, dem Sohn des Firmengründers, gemeinsam mit Gerald Unger als Geschäftsführung geleitet. GOK entwickelt, fertigt und vertreibt Regeltechnik für Flüssiggas- und Heizölanlagen — von Gasreglern über Flüssiggas-Freizeitanwendungen bis hin zum Tankmanagement, zu dem auch die Leckageüberwachung gehört. Laut Branchenangaben ist GOK deutschlandweit Marktführer in diesem Segment; Forschung, Entwicklung, Produktion, Vertrieb und Service sind zentral am Stammsitz in Marktbreit angesiedelt.
Produkte von GOK Regler- und Armaturen
4 PRODUKTE · 2 SENSORTYPENGOK bietet ein deutlich breiteres Sortiment als hier abgebildet (u.a. Flüssiggasregler, Armaturen für Freizeitanwendungen, weitere Tankzubehörteile). LeakLink zeigt eine repräsentative Auswahl aus dem Bereich Leckageüberwachung für Heizöltanks.
GOK Auslaufsicherung Typ AS-2 (WHG)
Leckageerkennung mit automatischer Abschaltung des Ölförderaggregats, DIBt-zugelassen (Z-65.40-394).
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- IP20
GOK Leckagewarngerät LWG 2000
Elektronische Lecksonde für Überwachungsräume, DIBt-zugelassen (Z-65.40-357), Anschlusskabel bis 100 m verlängerbar.
GOK Leckanzeigegerät LAG 2000 A
Leckanzeigeflüssigkeit im Tankmantel doppelwandiger Heizöltanks, löst bei Leckage optisch/akustisch aus.
GOK Vakuum-Leckanzeiger Vakumatik
Aktive Unterdrucküberwachung des Tank-Überwachungsraums, Klasse I nach EN 13160-1/-2, als Typ IIIF/IVF erhältlich.
Technologien
Anders als viele Hersteller in diesem Verzeichnis setzt GOK nicht auf durchgängige Kabel- oder Funksensorik, sondern auf bewährte, normkonforme Tanküberwachungsverfahren. Das LWG 2000 ist ein Punktsensor in Form einer Lecksonde, die im Überwachungsraum Flüssigkeitskontakt meldet (Klasse III nach EN 13160-1/-4). Die Auslaufsicherung AS-2 nutzt denselben Sondenansatz, überwacht aber Rückhalteeinrichtungen von Ölförderaggregaten statt eines Tank-Überwachungsraums und schaltet das betroffene Aggregat bei Alarm zusätzlich ab. LAG 2000 A und der Vakuum-Leckanzeiger Vakumatik sind Prozessinstrumente: Ersteres nutzt eine Leckanzeigeflüssigkeit im Tankmantel, die bei Leckage abläuft; Letzterer misst aktiv einen Unterdruck im Überwachungsraum und erkennt Lecks über einen Druckabfall (Klasse I nach EN 13160-1/-2 — die höchste Detektionsklasse der Norm).
Einsatzgebiete
Laut Herstellerangaben primär Heizöltankanlagen in Wohn- und Gewerbeimmobilien — ober- und unterirdisch, doppelwandig oder einwandig mit Leckschutzauskleidung — sowie allgemein Anlagen zur Lagerung, Abfüllung und zum Umschlag wassergefährdender Flüssigkeiten im Sinne des Wasserrechts.
Integration
GOKs Leckageüberwachungsgeräte sind als eigenständige, lokale Alarmsysteme konzipiert (optische und akustische Alarmierung am Gerät selbst) und primär auf die klassische Fachbetriebs-Installation im Heizöltank-Umfeld ausgelegt, nicht auf zentrale IT-/IoT-Anbindung wie bei anderen hier gelisteten Herstellern. Installation, Inbetriebnahme, Wartung und Instandsetzung dürfen laut Hersteller nur durch nach Wasserrecht anerkannte Fachbetriebe erfolgen.
Einordnung des Anbieters
Marktführer für Flüssiggas- und Heizöl-Regeltechnik in Deutschland
GOK ist laut Branchenangaben deutscher Marktführer für Regeltechnik rund um Flüssiggas und Heizöl. Leckageüberwachung ist dort ein etabliertes Teilportfolio (Tankmanagement) neben dem breiteren Kerngeschäft.
Bewährte, normkonforme Tanküberwachungstechnik
Statt aktiver Kabel- oder Funksensorik setzt GOK auf klassische, in der Heizöltechnik seit Jahrzehnten etablierte Verfahren: Lecksonden, Leckanzeigeflüssigkeit im Tankmantel und Unterdrucküberwachung — konform zu EN 13160.
Zwei von vier Produkten mit bestätigter DIBt-Zulassung
Sowohl das Leckwarngerät LWG 2000 (Z-65.40-357, gültig bis 27.07.2028) als auch die Auslaufsicherung AS-2 (Z-65.40-394, gültig bis 07.11.2029) sind im öffentlichen DIBt-Zulassungsregister bestätigt und aktuell gültig.
Über 55 Jahre Erfahrung, deutschlandweites Fachbetriebs-Netzwerk
Das 1968 gegründete Familienunternehmen aus Marktbreit bei Würzburg vertreibt seine Produkte über ein etabliertes Netz an Fachbetrieben für Heizungs- und Tanktechnik im gesamten deutschsprachigen Raum.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen GOK und den anderen Herstellern auf LeakLink?
Während viele hier gelistete Hersteller auf aktive Kabel-, Punkt- oder Funksensorik für Rechenzentren und Industrieanlagen setzen, bietet GOK klassische, normkonforme Tanküberwachungstechnik primär für Heizöltanks — Lecksonden, Leckanzeigeflüssigkeit und Unterdruckmessung nach EN 13160.
Ist GOK DIBt-zugelassen?
Für zwei der vier gelisteten Produkte ja: das Leckwarngerät LWG 2000 (Z-65.40-357, gültig bis 27.07.2028) und die Auslaufsicherung AS-2 (Z-65.40-394, gültig bis 07.11.2029). Für LAG 2000 A und den Vakuum-Leckanzeiger Vakumatik wurde keine spezifische Zulassungsnummer öffentlich verifiziert.
Was ist die Auslaufsicherung Typ AS-2?
Ein Leckageerkennungssystem für Rückhalteeinrichtungen (Auffangwannen) von Ölförderaggregaten, z.B. Öldruckspeicher. Anders als die übrigen GOK-Geräte schaltet die AS-2 bei Leckage das verursachende Aggregat über eine integrierte Steckdose auch automatisch ab.
Für welche Flüssigkeiten sind GOKs Leckageüberwachungsgeräte ausgelegt?
In erster Linie für Heizöl (Flammpunkt > 55 °C, z.B. Heizöl EL nach DIN 51603-1); das LWG 2000 wird laut Hersteller auch für Wasseranwendungen eingesetzt.
Seit wann gibt es GOK?
GOK wurde 1968 von Karl-Heinz Kleine und Josef Gottfried gegründet und wird heute von Dieter Kleine, dem Sohn des Firmengründers, gemeinsam mit Gerald Unger geführt. Sitz ist Marktbreit bei Würzburg.
Was ist der Unterschied zwischen dem LAG 2000 A und dem Vakuum-Leckanzeiger Vakumatik?
Das LAG 2000 A arbeitet passiv über eine Leckanzeigeflüssigkeit im Tankmantel, die bei einer Leckage abläuft. Der Vakuum-Leckanzeiger Vakumatik überwacht aktiv per Vakuumpumpe einen Unterdruck im Überwachungsraum und erkennt Lecks über einen Druckabfall (Klasse I nach EN 13160).
Wie bekomme ich ein Angebot zu GOK-Produkten?
Über die Projektanfrage auf LeakLink — wir qualifizieren Ihre Anforderung und leiten sie kostenlos an passende Anbieter weiter, darunter gegebenenfalls GOK bzw. dessen Fachbetriebspartner.
Warum ist GOK Regler- und Armaturen auf LeakLink gelistet?
LeakLink arbeitet herstellerunabhängig: GOK ist gelistet, weil das Unternehmen anerkannte Leckageüberwachungstechnik für Heizöltanks im DACH-Raum anbietet. Über die allgemeine Projektanfrage können Sie Angebote von GOK und anderen passenden Anbietern aus unserem Netzwerk unverbindlich vergleichen.
Dieses Profil basiert auf öffentlich zugänglichen Angaben von GOK Regler- und Armaturen und stellt für sich genommen keine Partnerschaft, Kooperation oder Beauftragung durch GOK Regler- und Armaturen dar.